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150 Jahre Bibliothek Rheineck

Geschichte: 150 Jahre Bibliothek Rheineck

Vorgeschichte

1857      Der Gesellenverein ruft die Bürger auf, durch Bücherschenkungen eine kleine Bibliothek zu stiften.
1860      Ein Leitartikel im „Rhein“ begründet „die Zweckmässigkeit einer zu errichtenden Jugendbibliothek“. Ein Mahner in der Gemeinnützigen Gesellschaft warnt: „Viele Stunden des Jahres werden von jungen Leuten aus Mangel an Beschäftigung auf unwürdige Art vertrieben!“

Gründung

1862      Die Gemeinnützige Gesellschaft eröffnet die Gemeindebibliothek Rheineck.
An deren Betrieb leistet sie jährlich einen Beitrag von 30.- Fr, später ansteigend auf 80.- Fr. Annähernd gleich viel erbringen jährlich die Lesegelder bei 5 Rappen Leihgebühr je Buch und Woche.

Entwicklung

1920      Fräulein Berta Reiser betreut den dichterischen Nachlass von Pfarrer William Wolfensberger und errichtet die Wolfensberger-Stiftung mit Schenkungen an die Bibliothek. Diese wird, zusammen mit dem „Wolfensberger-Stübli“, neu im Erdgeschoss des Realschulhauses eingerichtet.
Das Bibliothekeramt von Schneidermeister Emil Fessler übernimmt Sekundarlehrer Bruno Vittori.
1957      Dessen Nachfolger wird Lehrer Walter Gabathuler.
Bei einem Bücherbestand von 5000 Bänden verfügt die Bibliothek nun über einen jährlichen Gemeindebeitrag von 600.- Fr und Lesergeldeinnahmen von 400.- Fr. (10 Rappen Leihgebühr je Buch und Woche).

 

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